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Microsoft Forms – ein Füllhorn an Anwendungsmöglichkeiten

In meiner Tätigkeit als iScout treffe ich ein sehr unterschiedliches Klientel an.
Lehrpersonen, für die der Gebrauch der digitalen Medien einfach dazu gehört und auch genutzt wird und wiederum Andere, die dem Ganzen mit einer gewissen Angst oder Ablehnung gegenüberstehen. Wo finde ich was? Wie logge ich mich wo ein? Warum muss ich nun dieses Tool benutzen? Kannst du mir dazu vielleicht eine Anleitung geben oder mir zeigen wie es funktioniert?
Mit solchen Fragen werde ich oft konfrontiert und versuche auf diese Bedürfnisse sehr individuell einzugehen.

Diese Fragen und Bedürfnisse zeigen mir, dass es wichtig ist, genau diesen Lehrpersonen den nötigen Support zu geben. Die Mannigfaltigkeit der Tools, Apps und Programme ist gerade in diesem boomenden Bereich für viele unübersehbar. Wichtig finde ich, dass funktionale, einfache Werkzeuge für das Lehrerteam vorgestellt werden, die in verschiedenen Bereichen sinnvoll eingesetzt werden können.

Was ist Forms?

Es gibt eine ganze Reihe von Anwendungen im Office 365. Mit Forms kann man allerdings Dinge erledigen, die mit anderen Tools und Programmen so nicht möglich sind.
Forms ist ein Online-Umfrage-Erstellungstool des Microsoft Office365-Bundles und ermöglicht dem Benutzer das Erstellen von Umfragen und Tests oder Quizfragebögen, Datenaufzeichnungen und Workflows. Die Resultate und Feedbacks werden zur Auswertung in eine Excell-Liste exportiert.
Zu einer erstellten Umfrage, Test oder Quiz können Teilnehmer dazu eingeladen werden. Die Beantwortung oder Bearbeitung benötigt kein Microsoft-Konto respektive keine Office365-Lizenz.

Screenshot von Microsoft Forms (Katrin Rothenbühler)

Einsatzmöglichkeiten / Praxisbezug:

Hier beschränke ich mich vor allem auf die Einsatzmöglichkeiten an Schulen beschränken.

Umfragen im TeamZum Beispiel: Welche Weiterbildungen wünscht sich das Lehrerteam im Bereich ICT? (Dazu habe ich eine Forms-Umfrage in meiner Schulgemeinde durchgeführt)
Evaluation nach Weiterbildungen oder Erarbeitungen von Konzepten/ProjektenWie wurde was gehandhabt? Was lässt Fragen offen? Wo besteht Handlungsbedarf? …
Tests oder Quiz für die Schülerinnen und SchülerIntegrierte Medien- und Informatik-Sequenzen, wo die Lernenden in einem ersten Teil die Erfahrung eines Quiz, Umfrage oder Tests mit Forms machen und im Anschluss selbst ein Quiz oder eine Auswertungsumfrage einer gemachten Präsentationen gestalten können. Hierbei lernen sie auch differenziertere Rückmeldungen zu machen, genauere Frage- und Aufgabenstellungen zu stellen und diese Resultate auszuwerten. Dies ist eine motivierende Aufgabe, die integrativ in den Unterricht eingebaut werden kann.
Hierzu ist allerdings ein SuS-Konto für Microsoft-Office365 erforderlich, was in meinen Augen aber auf der Stufe 5/6 der Primarschule absolut sinnvoll ist.
Auf ICT-Wiki habe ich eine tolle Anleitung zur Erstellung eines Quiz gefunden.
Umfragen und Kontakt zu den Eltern„Coronabedingt“ ist es vor allem im Moment wichtig, dass der Kontakt und Austausch mit den Eltern stattfindet. Die Daten können hier anonymisiert werden, sprich Feedbacks, Anregungen und Kritik werden neutral behandelt, ganz im Sinne des Datenschutzes.

Vorteile:

  • schnell und simpel eine Umfrage oder einen Test erstellen
  • Übersichtliche Darstellung, einfache Handhabung
  • In vielen Bereichen einsetzbar: geschäftlich, privat und in der Schule
  • Umfrage im Lehrpersonenteam, Evaluation eines Projektes, Erstellung eines Tests, oder eines Quiz, Feedback der Eltern, …
  • Anonymisierbar (Ich kann festlegen, ob eine Umfrage/Quiz die Erwähnung des Namens erfordert oder ob anonymisiertes Feedback möglich ist.)
  • Schonung von Ressourcen (Papier) und digitale Auswertung der Daten

Nachteile:

  • Zur Erstellung ist ein Microsoft-Office365-Konto zwingend notwendig und damit verbunden sind natürlich auch die Kosten für einen solchen Zugang. Eine Alternative wäre dann Forms von Google.
  • Datenspeicherung der Umfragen oder Quizfragen werden bei Microsoft gespeichert
  • Onlinetool, steht nicht als „herunterladbares“ Programm zur Verfügung. 

Mein persönliches Fazit:

Nur wer um die Ecke denkt, kann geradeaus kommunizieren.

Tobias Bremshey

… und manchmal muss das „um die Ecke denken“ gar nicht so kompliziert sein, um transparente, einfache Lösungen zu finden!

Katrin Rothenbühler, Lehrperson Zyklus 2, iScout Primarschule Wängi

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