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Schulhaus-Reportage mit der App iMovie

Auftrag

«Einen eigenen kurzen Film drehen» – das war der Wunsch meiner Schülerinnen und Schüler.
Als Einstieg ins Thema durften die Kinder einen Trailer mit den Trailervorlagen in iMovie kreieren. Schnell stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass es schwierig und auch sehr zeitaufwendig ist, sich ein ganzes Drehbuch zu überlegen und umzusetzen. Deshalb haben wir uns nach diesen ersten Erfahrungen zusammengesetzt und uns ein etwas einfacheres, umsetzbares Projekt überlegt. Eine Schulhaus-Reportage war schliesslich der Vorschlag, den die meisten überzeugte.

Der Auftrag war recht simpel: Wir filmen eine Kurzreportage über unser Schulhaus.

Umsetzung

Als erstes zogen die Zweier- und Dreiergrüppchen mit ihren iPads los und filmten kurze Sequenzen. Wichtig zu beachten war, dass keine fremden Personen und Kinder auf den Aufnahmen darauf zu sehen waren und dass die Aufnahmen vertikal und möglichst «schüttelfrei» waren. Ansonsten gab es wenige weitere Vorgaben. Die Filmcrews stellten Schulsituationen nach, machten Panoramaaufnahmen des Schulareals, interviewten sich gegenseitig zum Schulgeschehen und hatten viele weitere tolle Ideen.

Mit etwa zehn Aufnahmen kamen die Gruppen zurück ins Klassenzimmer und wir starteten mit dem Zusammenschnitt. In der App iMovie wurden alle einzelnen Filmchen der Reihe nach eingefügt. Die Übergänge werden von der App automatisch gemacht, was die Arbeit erleichterte.  

Im Anschluss hinterlegten die Schülerinnen und Schüler das Videomaterial mit verschiedenen passenden Soundtracks. Stolpersteine waren hier die Interviews. Diese durften von der Hintergrundmusik nicht übertönt werden. Die Lautstärken mussten bei vielen Szenen angepasst bzw. stumm oder lauter gestellt werden. In einem letzten Schritt kamen Titel und kurze beschreibende Texte zum Schnitt dazu.

Reflexion

Genügend Zeit einrechnen, ist bei diesem Auftrag sicherlich wichtig. Die Schülerinnen und Schüler wollten teilweise kaum eine Pause machen und optimierten ihr Filmchen immer und immer wieder. Ich habe dieses Projekt im Halbklassenunterricht durchgeführt, da ich so viel mehr Zeit hatte, um die einzelnen Gruppen zu unterstützen und individuell anzuleiten. Die iMovie-App ist zwar ziemlich verständlich aufgebaut und doch tauchten viele Fragen auf, insbesondere die Tonspuren bereiteten einigen Gruppen Schwierigkeiten.

Mit viel Geduld und Zeit, entstanden aber echt tolle Produkte und die Schülerinnen und Schüler führten die Filme zum Schluss stolz den anderen Kameradinnen und Kameraden vor.

  • Lea Oswald, Primarlehrerin und iScout, Primarschule Matzingen

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