Menu Close

«… sich Zeit nehmen können und mal was von A bis Z selbst umsetzen…»

Wir alle wissen, regelmässige Weiter- und Fortbildungen sind wichtig. Wir alle benötigen persönlich immer wieder mal neue oder andere Impulse oder möchten uns intensiver mit etwas auseinandersetzen und Neues kennen lernen. Dabei gibt es ein grosses Angebot an ganz unterschiedlichen Formaten, Möglichkeiten und Anbietern.

Ein Angebot, das an der PHTG besteht, ist das so genannte individualisierte Bildungssemester (IBIS). Anna B. (Fachlehrerin, Sekundarstufe I) nutzte dieses Format während eines halben Jahres zur Auseinandersetzung mit Microcontrollern und der Umsetzung im Unterricht zu Medien und Informatik. IBIS erlaubt ein zu 100% massgeschneidertes Programm, das sich an den individuellen Zielsetzungen der teilnehmenden Personen ausrichtet. Themenschwerpunkte, zeitliche Organisation sowie die Arbeitsform können individuell abgestimmt werden. Und: im Rahmen von IBIS kann man der PHTG in unterschiedlichen Bereichen einen Teil absolvieren. So kann es durchaus vorkommen, dass die teilnehmenden Personen gleichzeitig in IBIS sind, aber sich die Inhalte und Programme in jeglicher Hinsicht voneinander unterscheiden. Alleine im Medien- und Didaktikzentrum (MDZ) kann man in drei unterschiedlichen Bereichen seine Projekte umsetzen oder auch alle drei Bereiche kennen lernen, wenn man das möchte.

Im Videointerview erzählt Anna, welche Eindrücke sie während der Zeit in IBIS gewinnen konnte, was sie ganz besonders an diesem Format schätzen gelernt hat und welche Tipps sie künftigen «Bildungssemestlern» geben kann.

Anna hat im Rahmen von IBIS bewusst ein eigenes Projekt im MDZ ausgewählt und konnte sich nun während gut einem halben Jahr intensiv mit programmierbaren Microcontrollern auseinandersetzen. Sie realisierte in dieser Zeit eigene Robotikprojekte und konnte dadurch «von der Pike» auf alles selbst anwenden. Auf diese Weise konnte sie «hands on» eigene praktische Erfahrungen sammeln, die ihr nun während der Umsetzung mit ihren Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen. Über den Aufbau der Roboter, hin zur Verkabelung mit dem Microcontroller und dem Rechner bis zum (total physischen) Löten, Schalt- und Stromkreise bauen mit anschliessender Fehlersuche und dem Schreiben des entsprechenden Programms über Scratch…. das Tüfteln, Ausprobieren, ab und zu mal Scheitern und dann wieder weiter machen – das alles hat ihr viele persönliche Erkenntnisse und «Aha’s» ermöglicht. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von Lars Nessensohn, Dozent Medien und Informatik an der PHTG.

Zurück aus dem Bildungssemester konnte Anna im Unterricht direkt von ihren Erfahrungen aus IBIS profitieren und setzte mit ihren Schülerinnen und Schülern Robotikprojekte um.

Wer sich für dieses Weiterbildungsformat interessiert, findet unter diesem Link weiterführende Informationen und Kontaktangaben. Vor einiger Zeit fand dazu an der PHTG selbst bereits ein Informationsabend statt und weitere folgen. Interessierte merken sich am besten gleich die nächsten Info-Abende vor (Änderungen vorbehalten):

In Münchwilen
Mittwoch, 23. September 2020, 18.00–20.00 Uhr
Ort: siehe weitere Informationen und Kontaktangaben auf der Website der PHTG

In Rorschach
Mittwoch, 11. November 2020, 18.00–20.00 Uhr
Pädagogische Hochschule St. Gallen, Stella Maris, Müller-Friedbergstrasse 34, Räume: S460/S461

0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.